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DER DEUTSCHEN CHOPIN-GESELLSCHAFT e.V.


 

 

Die Deutsche Chopin-Gesellschaft e.V., gegründet am 17.10.1962 in Berlin, pflegt das Werk Fryderyk Chopins und initiiert Konzerte und Veranstaltungen. Wir, das sind Pianisten und Musikliebhaber, fördern Aufführungen Chopinscher Werke, den pianistischen Nachwuchs und möchten Einfluss auf das Musikleben nehmen. Im Rahmen der „Internationalen Föderation der Chopingesellschaften in der Welt“ (IFCS), deren Gründungsmitglied die Deutsche Chopin-Gesellschaft ist, wird die internationale Zusammenarbeit mit vielen Gesellschaften, Partnern, Künstlern und Freunden gepflegt.

 

Hier finden Sie unsere kommenden "Veranstaltungen"

 

 
A K T U E L L E S
 

 

KONZERTPREMIERE IM BAROCKSCHLOSS NESCHWITZ

   

 

Der altehrwürdige Konzertflügel der Löbauer Klavierbaufirma Förster aus dem Jahr 1931 im Barockschloss Neschwitz wird sich vielleicht gewundert haben, dass er einmal mehr zeigen konnte, was noch in ihm steckt. Der Leipziger Pianist MAX MOSTOVETSKI hat ihm am 20. Juni mit einem anspruchsvollen Programm ausgiebig dazu Gelegenheit gegeben. Als Referenz zu dem historischen Konzertort erklang zur Eröffnung die "3. Englische Suite" von Johann Sebastian Bach - eine von Musikalität und polyphoner Vielfalt begeisternde Komposition. Bei der musikalischen Reise durch die Jahrhunderte folgten "Drei Preludes" von George Gershwin. Durch die unterhaltsamen und informativen Wortüberleitungen des Künstlers hat das Publikum einen profunden Einblick über Zeit und Stil der an diesem Abend aufgeführten Werke erhalten können. Fryderyk Chopin, der polnische Meister romantischer Musik, war mit seiner 3. Klaviersonate, den Sätzen "Allegro maestoso" und "Largo", als Namensgeber der zu diesem Abend einladenden Deutschen Chopin-Gesellschaft e.V. vertreten. Den Konzertabschluss bildete die "Schottische Sonate" von Felix Mendelssohn Bartholdy. Besonders hier, aber auch in allen andere Werken, konnte Max Mostovetski sein ganzes Können auf und mit dem historischen Förster-Flügel demonstrieren. Fast atemlos verfolgte das überaus aufmerksame Publikum die virtuosen pianistischen Fertigkeiten des Künstlers. Bravo und Beifall erbaten eine Zugabe - von Carl Philipp Emanuel Bach das "Moderato" aus der Württembergischen Sonate Nr. 1 - und so schloss sich der musikalische Kreis durch die Jahrhunderte.

 

Herzlich zu danken ist der "Kulturstiftung des Freistaates Sachsen", das Konzert fand im "Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026" statt, und dem Tourismusbüro Neschwitz. Ohne deren Förderung und Unterstützung wäre dieses Konzerterlebnis nicht möglich gewesen. Es ist der vielseitig geäußerte Wunsch, die begonnene Zusammenarbeit fortzusetzen.

 

 

 

 

Aus dem Konzertleben


 

GEFÜHLVOLLE KLANGREISE

 

Mit einer musikalischen Reise von Bach bis Debussy verzauberte LUKAS KUMMER sein Publikum am 17. Juni 2026, einem wunderschönen Sommerabend im Museum am Cottbuser Amtsteich. Nach Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge es-Moll waren drei Intermezzi von Johannes Brahms zu hören, sehr gefühlvoll und nuanciert gespielt. Genauso zart, aber auch kraftvoll ging es mit Fryderyk Chopins Ballade Nummer 3, As-Dur, op. 47, weiter. Sehr emotional und technisch detailliert interpretierte er die zwei Nocturnes op. 48 von Chopin. Mit einigen Préludes aus dem "deuxième livre" von Claude Debussy zeigte der junge Pianist nicht nur sein virtuoses, sondern auch sein ganzes technisches Können: extreme Läufe, schnelle Passagen, verschiedene Stimmungen und Fingerfertigkeiten - ein wahres "Feux d'artifice" (Nr. 12) - Feuerwerk! Den Abschluss bildete Chopins Fantaisie, f-Moll, op. 49 - virtuos und romantisch, nachdenklich stimmend und optimistisch zugleich. Mit sehr langem Applaus und Freudenrufen bedankte sich das Publikum für diesen tollen Abend und die sehr interessante und amüsante Moderation des Künstlers zu den Werken - und bekam Schuberts Moment musicaux No. 3 als Zugabe. Ein intensiver und besonderer Abend für den jungen Pianisten, der mit seinem herausragenden Talent und Spielen noch viele Konzertbesucher verzaubern wird. Dafür wünschen wir ihm alles Gute..

 

 

VIRTUOSE KLÄNGE IM KUNSTMUSEUM

 

SAMUEL CHOI, gebürtig aus Australien, begeisterte das Publikum im Konzert am 16. Mai 2026 im Kunstmuseum von Beginn an. Mit Sergej Prokofjews "Romeo und Julia" op. 75 zeigte er sein ganzes Können: von dynamisch wie in "Die Montagues und die Capulets" (in der Orchesterfassung als "Tanz der Ritter" weltberühmt) bis hin zu lyrisch-zart in "Romeo und Julia vor dem Abschied". Romantisch und virtuos ging es mit Enrico Granados weiter - einem seltener zu hörenden Komponisten. Mit den beiden Scherzi op. 39 und op. 54 von Fryderyk Chopin verzauberte Choi die Zuhörer, entlockte dem Flügel zarte-romantische Töne, aber spielte auch in den kraftvollen Passagen fulminant. Nach Bravo-Rufen rundete ein Chopin-Prelude als Zugabe diesen wunderbaren Klavierabend ab.


 

KLAVIERPOET ZUM SAISONAUFTAKT

 

Die Konzertsaison 2026 startete in Cottbus mit viel Chopin und einem wunderschönen Konzert des international bekannten mexikanischen Pianisten CRISTIAN ARRIAGA am 21. März im Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst (BLmK). Mit viel Gefühl und Leidenschaft begann der Abend im ausverkauften Saal des BLmK mit den Nocturnes op. 9/1 und 9/2 von Fryderyk Chopin. Die folgenden "Spiegelbilder" ("Miroirs") von Maurice Ravel nahmen das Publikum auf eine vielschichtige Klangreise und zeigten das ganze Können des Künstlers. Genauso gefühlvoll, aber auch mit Feuer "con fuoco" wurden alle Etüden op. 25 von Chopin präsentiert. Diese Etüden zeugen von der ausgereiften Meisterschaft des großen polnischen Komponisten. Das feinsinnige, von virtuoser Perfektion geprägte Spiel des jungen Pianisten begeisterte die Zuhörenden. Eine Zugabe und viel Applaus beendeten diesen wunderbaren Konzertabend.


 

KLAVIERABEND MIT COTTBUSER KÜNSTLER

 

In einem gemeinsamen Konzert mit dem Verein "Cottbuser Musikherbst" e.V. musizierte der an der BTU Cottbus-Senftenberg, Fachbereich Instrumental- und Gesangspädagogik, ausgebildete Pädagoge, Komponist und Pianist JANNIS UFER am 18. Oktober im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (ehem. DKW). Auf dem Programm standen Werke von Muzio Clementi (Klaviersonate, op. 7/3), Fryderyk Chopin (Impromptus op. 36/2 und op. 51/3, Nocturne, op. 32/2 und Etüde, op. 25/5, Paul Hindemith (2. Klaviersonate), Jan Cyž, (Er Sa(h) Tie(f)), Bernd Weinreich ("Rondo rustico", op. 84) und vom Pianisten selbst ("Verzweiflung"). Das interessante Programm wurde dem Motto "Klassik - Romantik - Moderne" damit überaus gerecht. Jannis Ufer hat die musikalische Wanderung durch vier Jahrhunderte Klaviermusik im ausverkauften Veranstaltungsraum des Kunstmuseums bravourös gemeistert. Hervorzuheben sind dabei pianistische Genauigkeit wie auch die technische Perfektion seines Spiels. Das Publikum war begeistert und erbat sich zwei Zugaben. Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Klavierabend !


 

BEGEISTERND UND MITREIßEND - DEREN WANG !

 

 

Am 20. September 2025 konzertierte der international bekannte Pianist DEREN WANG (Japan) im ausverkauften Cottbuser Landesmuseum für moderne Kunst. Romantisch-zart begann das Konzert mit zwei Klavierstücken aus Robert Schumanns "Gesängen der Frühe", op. 133 (Nr. 1 "Im ruhigen Tempo" und Nr. 5 "Am Anfang ruhiges, im Verlauf bewegtes Tempo"). Dass Wang ein hervorragender Pianist ist, zeigte er auch bei Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 21, der "Waldstein-Sonate" - kraftvoll, aber auch fein nuanciert gespielt. Bereits hier applaudierte das Publikum begeistert. Im zweiten Teil zeigte Deren Wang ebenso sein pianistisches Können und brillierte mit der Fantaisie op. 49, der Etüde cis-Moll, op. 25/7, und der 3. Ballade von Fryderyk Chopin. Wirklich heroisch und überragend erklang zum Abschluss Chopins Polonaise As-Dur, op. 53. Das Publikum bedankte sich mit Bravo-Rufen und Standing ovations und bekam als Zugabe Fryderyk Chopins Prélude, c-Moll, op. 28/20, und eine "Etude tableaux" von Sergej Rachmaninow. Ein mitreißender, sehr gelungener Konzertabend!


 

EIN BESONDERS ROMANTISCHER ABEND

 

 

Gemeinsam mit dem Seniorenbeirat der Stadt Cottbus fand am 11. Juni im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (ehem. dkw) ein Klavierabend mit der Göppinger Pianistin ULRIKE GOTTLEBE-EBERT statt, in dem ausschließlich Musik der Romantik auf dem Programm stand. Zur Eröffnung erklangen vier Klavierstücke von Johannes Brahms, die zu Recht zu den "pianistischen Edelsteinen" zählen: die Intermezzi op. 117 Nr. 1 und op.118 Nr. 1, sowie die Ballade op. 118 Nr. 3 und die Rhapsodie op. 79 Nr.1. Die Konzertfreunde freuten sich gleichermaßen auf die bekannten und oft gespielten Chopin-Werke "Grande valse" op. 42, die a-Moll-Mazurka op. 17 Nr. 4 und die Ballade Nr. 3, As-Dur, die der polnische Meister 1841 in Paris vollendete. Nach der Pause begeisterte das Notturno III aus den Zyklus "Liebesträume" von Franz Liszt das Publikum im vollbesetzten Veranstaltungsraum des Cottbuser Kunstmuseums. Die Reihe der romantischen Kompositionen schloss die Fantasie, C-Dur, op. 17 von Robert Schumann ab. Innig und mit emotionaler Berührtheit klang ein schöner, musikalisch besinnlicher und ereignisreicher Klavierabend aus. Der Künstlerin sei dafür herzlich gedankt!


 

EIN KLAVIERABEND IM SCHLOSS PULSNITZ

 

 

Die Reihe der Konzerte in der VAMED Klinik Schloss Pulsnitz wurde in diesem Jahr mit einem vielseitigen Programm des an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover studierenden LUKAS KUMMER fortgesetzt. Nach der Partita Nr. 6, e-Moll, von Johann Sebastian Bach erklangen vier Werke von Fryderyk Chopin (Mazurka, fis-Moll, op. 6/1, Nocturne, c-moll, op. 48/1 und die beiden Walzer a-Moll, op. 34/2, und e-Moll, op. posth.). Ebenso überzeugend musizierte der junge Künstler die sechs Klavierstücke "Moment musicaux", op. 94, von Franz Schubert und die "Sonatine pour piano" von  Maurice Ravel. Das Publikum im vollbesetzten Kultursaal erlebte nach einer wirkungsvollen Zugabe (Prokoffjew: "Allegro marcato" aus der 2. Klaviersonate) einen wundervolles Konzertabend, der die Reihe der Chopinkonzerte auch in diesem Jahr fortsetzt. Besonderer Dank gilt Frau Sabine Schubert, die seit vielen Jahren in besonderer Weise die Zusammenarbeit mit der Deutschen Chopingesellschaft in Pulsnitz pflegt. Herzlichen Dank für dieses schöne Konzerterlebnis.


 

EIN BERAUSCHENDER ABEND !

 

 

JONGWON JEON, der an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" ein Masterstudium bei Prof. Christian A. Pohl absolviert, verzauberte am 24. Mai das Cottbuser Publikum und seine Gäste mit Werken von Joseph Haydn, Maurice Ravel, Franz Liszt und natürlich Fryderyk Chopin. Sowohl die zarten, leisen Töne bei Ravels fünf Klavierstücken aus dem Zyklus "Miroirs", aber auch das Leidenschaftliche und Kraftvolle bei Liszts "Après une Lecture du Dante" Fantasia quasi Sonate (S. 161 Nr. 7) zeigten sein pianistisches Können. Ebenso fantastisch gespielt: Chopins Nocturne op. 48 Nr. 2 und die Barcarolle op. 60. Der junge Pianist aus Südkorea, bereits mit mehreren internationalen Wettbewerbspreisen ausgezeichnet, bekam herzlichen Beifall und beendete den berauschenden Abend mit der Zugabe Etüde op. 10 Nr. 5.


 

GRANDIOSER START INS KONZERTJAHR 2025

 

 

Was für ein furioser Start ! ADAM KAŁDUŃSKI begeisterte am 22. März 2025 das Publikum im Cottbuser Kunstmuseum BLmK und wurde mit Bravo-Rufen und Standing Ovations belohnt. Der polnische Pianist und mehrfache Preisträger internationaler Wettbewerbe zeigte sein ganzes Können, zuerst mit den Sieben Bagatellen, op. 33, von Ludwig van Beethoven und der Klaviersonate Nr. 23, "Appassionata", und im zweiten Teil mit Fryderyk Chopins Ballade Nr. 4, op. 52, sowie den Vier Mazurken, op. 41. Den Abschluss bildete Chopins Klaviersonate Nr. 2, op. 35, mit dem berühmten Trauermarsch - brillant gespielt. Ohne Zugabe ließ das Publikum den jungen Künstler nicht gehen: Die leidenschaftliche Polonaise As-Dur, op. 53, war der krönende Abschluss eines fantastischen Klavierabends.


 

ROBERT BILY BEGEISTERTE DAS COTTBUSER PUBLIKUM

 

 

Am 19.10.2024 spielte ROBERT BILY, ein junger Ausnahmepianist, im Kunstmuseum am Amtsteich, Kompositionen von Vitězslav Novák, Isaac Albinéz, Manuel de Falla, Claude Debussy und Fryderyk Chopin. Zu hören waren  u.a. Chopins 2. Klaviersonate mit dem berühmten Trauermarsch, aber auch die temperamentvollen Klavierstücke von Albinéz und de Falla begeisterten das Publikum. Robert Bily ist vielfacher Preisträger national und international bedeutender Klavierwettbewerbe. So gewann er 2020 den 1. Preis beim International Music Festival in Paris, bereits im Folgejahr erhielt der junge Pianist den 1. Preis beim J. N. Hummel Internationalen Klavierwettbewerb in der Slowakei sowie einen 2. Preis beim Internationalen Jinji Suzhou Klavierwettbewerb in China. In diesem Jahr hat der Künstler den weltweit einmaligen „Vendome-Piano-Prize“ New York 2024 gewonnen. Mit zwei Zugaben verabschiedete er sich vom Cottbuser Publikum, das sich für sein Gastspiel mit "Bravo"-Rufen und stehenden Ovationen bedankte.


 

EIN WUNDERSCHÖNER KLAVIERABEND

 

 

14.9.2024: DIRK FISCHBECK bot dem Publikum im vollbesetzten Konzertsaal des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst mit Kompositionen vom 17. bis 20. Jahrhundert eine musikalische Zeitreise von Johann Sebastian Bach bis Sergej Rachmaninow. Im Mittelpunkt standen dabei Werke von Fryderyk Chopin, die den gesamten zweiten Teil des Konzertes füllten. Mit großer Ausstrahlung interpretierte der in Halle (Saale) ansässige Pianist, Kammermusiker und Pädagoge die berühmte Polonaise-Fantasie, As-Dur, op. 61. Hier spürte das Publikum in besonderer Weise das Einfühlungsvermögen für die Interpretationen der Werke Fryderyk Chopins. Gleichermaßen überzeugend erklangen die Mazurka, gis-Moll, op. 33 Nr. 1, und das Nocturne, e-Moll, op. posth., das zu den oft gespielten Werken des polnischen Meisters gehört. Den krönenden Abschluss des wunderschönen Klavierabends bildete sein Scherzo Nr. 4, E-Dur, op. 54 - ein wunderschöner Abschluss eines vielseitigen Klavierabends.


 

GASTSPIEL IM HERRENHAUS

 

 

Fotos vom Gastspiel des Pianisten RONNY KAUFHOLD im Herrenhaus Groß Jehser (Brandenburg) am 22. Juni 2024. Bernd Weinreich, Schatzmeister der Gesellschaft, würdigte das künstlerische Schaffen des Pianisten sowie sein Wirken im Präsidium der Deutschen Chopin-Gesellschaft e.V. und übergab ein kleines Präsent.

 

Der Pianist gastiert in diesem Jahr (2024) im Rahmen seiner Konzerte mit Werken der Klassik, Romantik und des Impressionismus aus Anlass seines 30jährigen Bühnenjubiläums u.a. in Berlin, Kleinmachnow, Premnitz, Uelzen, Doberlug-Kirchhain, Leipzig, Pulsnitz, Althaldensleben, Groß Pankow und Ilsenburg.


 

KLAVIERABEND MIT "BRAVO"-RUFEN FÜR MAX MOSTOVETSKI

 

 

Im Rahmen der 30. Brandenburgischen Seniorenwoche musizierte am 12. Juni 2024 MAX MOSTOVETSKI, Mitglied des Präsidiums der Deutschen Chopin-Gesellschaft e.V., mit großem Erfolg, "Bravo"-Rufen und einem vielseitigen Programm in Cottbus. Verbunden durch eine unterhaltsamen Moderation des Künstlers, die alle am Abend erklingenden Komponisten und ihre Werke in Verbindung zu Fryderyk Chopin brachte, konnten die Zuhörer im ausverkauften Konzertsaal ein anspruchsvolles und bravourös vorgetragenes Konzertprogramm mit Beethoven (Klaviersonate, op, 28), Johann Sebastian Bach (Französische Suite Nr. 1), Claude Debussy ("Poissons D´Or"), Alexander Skjabin (Drei Preludes, op. 35), Sergej Rachmaninow (Zwei Etüden aus op. 33) und natürlich Fryderyk Chopin (Polonaise, op. 71/3, Nocturno, op. 62/1 und Barcarolle, op. 60) erleben. Der Beifall erbat eine Zugabe: Claude Debussys "Spiegelungen im Wasser" aus Images II.


 

"MUSIKALISCHE LESUNG" ZUR SAISON-ERÖFFNUNG 2024 IN COTTBUS

 

 

Selten ist das komplette Liedschaffen Fryderyk Chopins im Konzert zu hören. Mit einer "Musikalischen Lesung" haben die Dresdener Sängerinnen Anna Ryndyk und Anna Piontkowsky sowie Pianist Michael Ryndyk unter dem Titel "...dass in die Fremde mein Lied wird dringen..." nicht nur diesen Wunsch erfüllt, sondern mit Texten aus Briefen und Zeitdokumenten auch Momente aus Chopins Leben nacherzählt - sorgsam ausgewählt und überzeugend interpretiert. Ergänzt durch Klavierwerke des polnischen Meisters konnte das Cottbuser Publikum an diesem Abend einen nachhaltigen Eindruck über den "privaten" Chopin erhalten.

 

Anna Ryndyk (Mezzosopran), Anna Piontkowsky (Sopran/Erzählerin) und

Michael Ryndyk (Klavier/Erzähler - v.r.n.l.) haben mit einer "Musikalischen Lesung"

die Konzertsaison in Cottbus eröffnet


 

AUF DEM WEG ZUR MEISTERSCHAFT - ASAMI YOSHIHARA

   

 

In der Reihe der Chopin-Konzerte gastierte am 16.09.2023 im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (ehem. DKW) die junge japanische Pianistin ASAMI YOSHIHARA. Es war ein überaus bravouröser Abend mit Werken von Mozart (Sonate Nr. 9, KV 311), Rachmaninow (Etüden Nr. 1, Nr. 6 und Nr. 9 aus "Etudes-Tableaux") und dem gesamten Zyklus der Préludes, op. 28, von Fryderyk Chopin. Das Publikum im ausverkauften Musiksaal des Cottbuser Kunstmuseums sparte nicht mit "Bravo"-Rufen und nach zwei virtuosen Zugaben (Prokoffjew, Debussy) verabschiedeten sich die begeisterten Zuhörer von der sympathischen Künstlerin mit vielen guten Wünschen für eine weitere erfolgreiche Karriere.

 


  Fotos: Deutsche Chopin-Gesellschaft e.V.